Küchenmaschinen Test 2015 – Der große Vergleich

Unsere Küchenmaschinen im Test 2015 – Alle Testsieger

Die folgenden Küchenmaschinen Testsieger aus unserem Test sind eine Kaufempfehlung wert:

01. Bosch MUM56S40 Küchenmaschine Test 2015
Bosch Küchenmaschine Test 2014
Küchenmaschine Testsieger 2015: Die Bosch MUM56S40 ist unser Testsieger im Test. Das Gerät schafft mit seinem starken Motor (900Watt) auch anspruchsvolle Teige, zudem ist die Bosch MUM56S40 Küchenmaschine vielseitig einsetzbar, denn zum Zubehör gehören ein Patisserie-Set, Rührbesen sowie ein Knethaken . Die perfekte Maschiene mit allen Funktionen die in einer Küche gebraucht werden, welche die übliche Bosch Markenqualität mitbringt.  Mehr dazu im Test.
Zum Test ► Bosch MUM56S40 ► Jetzt Preis ansehen

02. Philips HR7778/00 Avance Küchenmaschine Test
Philips HR777800 Küchenmaschine
Platz 2 im Küchenmaschinen Test: Die Philips HR7778/00 Avance Küchenmaschine ist ein Wundergerät, welches mehr als 30 Funktionen mit sich bringt, und auch als Entsafter funktioniert. Die Leistungsaufnahme beträgt starke 1.000 Watt, damit kann man den perfekten Brotteig herstellen, Sahne und Eiweiß schlagen, Eis crushen und vieles mehr erledigen. Viel Zubehör und Preislich etwas günstiger als der Testsieger.
Zum Test ► Philips HR7778/00

03. Kenwood KMC 010 Küchenmaschine Test 2015
Kenwood Küchenmaschine Test
Küchenmaschine Test 3: Die Küchenmaschine Kenwood KMC 010 Chef nimmt brachiale 1.400 Watt bei einer Füllmenge von 4,6 Liter auf, und kann wie die Philips Maschine als Entsafter funktionieren, kommt mit reichlich Zubehör wie zB. einen Glas-Mixaufsatz und einem Fleischwolf. Sie schafft mit dem planetarischen Rührwerk alles, was in der Küche bei der Zubereitung an Arbeiten anfällt. Ein allround Gerät mit reichtlich Power. Nur Platz 3 da sie etwas teurer ist.
Zum Test ► Kenwood KMC 010

04. Bosch MUM4655EU Küchenmaschine Test
Bosch MUM Küchenmaschine Test
Küchenmaschine Test 4: Bosch MUM4655EU (Testsieger bei Stiftung Warentest 2010): Diese Küchenmaschine MUM4 ähnelt sehr der anderen MUM4, sie nimmt aber 550 Watt auf und bringt ansonsten ein ähnliches Zubehör mit, darunter den Mix-Aufsatz, einen Fleischwolf und den Zubehörträger.
Zum Test ► Bosch MUM4655EU

Küchenmaschine: Test der Stiftung Warentest

Zuletzt im Jahr 2010 testete die Stiftung Warentest Küchenmaschinen. Das ist nicht allzu problematisch für eine aktuelle Aussage, denn die Tausendsassas galten schon damals als ausgereift und wurden dementsprechend von den Testern auch mit überwiegend guten Noten bedacht. Schon 2010 konnten sie Hefeteig kneten und Gemüse raspeln, Sahne schlagen und manchmal sogar kochen. 20 Küchen­maschinen untersuchte die Stiftung Warentest, vom Billiggerät bis zu hochwertigen Design-Ikonen war alles vertreten. Testsieger wurde das heute noch äußerst beliebte Modell MUM von Bosch.

Küchen­maschinen im Test von Stiftung Warentest: Fazit

Die Maschinen sind heute allesamt sehr vielseitig, aber sie unterscheiden sich grundlegend durch die Funktionsweise. Diese lässt sich am Rühren mit Knethaken ablesen: Klassische Küchen­maschinen mit Schwenkarm rühren von oben, kompakte Küchen­maschinen mit einem Universalmesser von unten. Auch wenn sich das sogenannte Planetenrührwerk immer mehr durchsetzt, bleiben doch klassische Varianten erhalten, weil sie eigene Vorzüge aufweisen. Nicht zu übersehen ist die hohe Vielfalt bei den Funktionen von Küchenmaschinen, die zu Namensgebungen wie “Kitchen AidFood Processor” führt. Das soll besagen, dass die moderne Küchenmaschine alles kann, wie auch ein Professor alles weiß. Die Stiftung Warentest konstatiert durchaus die Schwierigkeit von Verbrauchern, sich bei den vielen Funktionen überhaupt noch zurechtzufinden, sie ermuntert aber zum Experimentieren mit der Fülle der Möglichkeiten: Moderne Küchenmaschinen, so das Fazit der Tester, könnten manch einen Kochmuffel zum heimischen Gourmet machen.

Wie hat die Stiftung Warentest die Küchenmaschinen getestet?

Folgende Kriterien kamen zum Ansatz, die wie immer jeweils ein eigenes Gewicht für das Gesamtergebnis erhielten:

Funk­tion mit 40 %: Hier setzten die Tester die DIN EN 60619 für die Bewertung von Schlagen, Kneten, Rühren, Mixen, Pürieren, Hacken, Zerkleinern, Schneiden, Reiben und Raspeln an.
Hand­habung mit 20 %: Wie immer testeten zwei Laien und drei Experten der Stiftung Warentest, wie sich die Maschinen nicht nur bedienen, sondern auch auseinanderbauen und reinigen lassen.
Anleitung und Rezepte mit 5 %: Beides sollte vollständig sein, wobei Rezepte nur fakultativ im Angebot waren. Manche Hersteller liefern sie mit, andere nicht.
Vielseitig­keit mit 10 %: Je mehr Funktionen schon die Grund­ausstattung aufwies, desto mehr Punkte konnte sie an dieser Stelle erzielen.
Belast­barkeit mit 10 %: Dieser Aspekt spielt gerade beim Kneten von Teig die größte Rolle.
Geräusch mit 10 %: Die Messung erfolgte nach DIN EN 60704, über 85 dB(A) sollte keine Küchenmaschine laut werden.
Sicherheit mit 5 %: Natürlich ist der Sicherheitsaspekt bei einer Küchenmaschine essenziell, die Tester zogen wieder eine DIN heran, die EN 60 335.

Wie sollten Verbraucher eine Küchenmaschine auswählen?

Die Stiftung Warentest liefert auch hierzu Hinweise. Das meiste Sonder­zubehör bieten der Testsieger MUM von Bosch, aber auch die Kenwood Chef Küchenmaschine und Modelle von Krups. Doch Verbraucher können auch ganz anders entscheiden, wenn sie der Auffassung sind, dass sie niemals in die komplette Vielfalt einer Küchenmaschine einsteigen. Dann sollten sie ein Gerät mit umfassender Grundausstattung wählen, wie sie von Braun, Siemens und der Kenwood FP 250 Serie kommen. Noch ein Aspekt kann wichtig sein, wenn ein Hobbykoch nach einer Maschine für Eischnee sucht. Das ist doch etwas, das frau/man gerade von der Küchenmaschine erwartet. Aber Fehlanzeige: Weder der Thermo­mix von Vorwerk noch eine Tefal-Maschine, die Bosch Styline, die Philips HR 7621, die Taurus My Cook, die Clatronic- und die Tristar-Maschinen schafften das richtig. Richtig gut schnitt aber in dieser Disziplin der Testsieger Bosch MUM ab. Rührteig hingegen können alle Küchenmaschinen, hierfür wurden sie einst erfunden. Mit dem Gemüse gehen sie unterschiedlich um, manche hacken nur (Vorwerk), andere produzieren Scheiben, Streifen und Raspel (Bosch, Kenwood, Braun, Siemens und Tefal). Einen der wichtigsten Aspekte sollten Verbraucher beim Kauf einer Küchenmaschine nie vergessen, so der Ratschlag der Stiftung Warentest: Wie lässt sich das Gerät reinigen? Das kann zur echten Mühsal werden, wenn das Auseinandernehmen und wieder Zusammensetzen zu kompliziert ist. Auch spülmaschinenfeste Teile sollte die Maschine mitbringen. Nach einem Hefeteig ist die Reinigung besonders aufwendig, die sehr billigen Geräte von Clatronic und Tristar versagten hier mit acht Minuten Reinigungszeit. Auch in dieser Disziplin punktete der Testsieger Bosch MUM mit nur einer Minute für das gründliche Säubern.

Die besten fünf Küchenmaschinen aus dem Test der Stiftung Warentest

Platz 1: Bosch MUM 4655 mit dem test-Qualitätsurteil “GUT” (2,1)
Platz 2: Kitchen Aid Food Processor mit dem test-Qualitätsurteil “GUT” (2,3)
Platz 3: Kitchen Aid Küchenmaschine mit dem test-Qualitätsurteil “GUT” (2,3)
Platz 4: Kenwood Chef Titanium KM010 mit dem test-Qualitätsurteil “GUT” (2,4)
Platz 5: Braun Multiquick 7 K 3000 mit dem test-Qualitätsurteil “GUT” (2,5)

Küchenmaschinen Kaufberatung

Küchenmaschinen gibt es von Bosch und Siemens, von Braun, Philips, WMF oder Kenwood – die Auswahl ist gigantisch, die genannten Hersteller sind nur die prominentesten. Worauf sollten Käufer achten? Wir liefern praktische Tipps zu den vielseitigen Helfern, die rühren, kneten, schneiden, reiben, schlagen, häckseln, mahlen, raspeln, pürieren und quirlen können. Wie sollte so ein Universalgerät beschaffen sein, damit es zu den eigenen Kochplänen passt? Diese fragen beantworten wir in unserem Küchenmaschinen Test.

Kauf einer Küchenmaschine – die wesentlichen Punkte

Zunächst einmal ist zu überlegen, was die Küchenmaschine alles können soll. Viele der genannten Funktionen gehören zum grundlegenden Repertoire moderner Küchenmaschinen, für manche Aufgaben ist zusätzliches Zubehör erforderlich. Interessenten sollten also zunächst ihre Koch- und Backgewohnheiten bedenken, damit die Maschine nicht zu wenig umfänglich ausfällt. Doch es gibt auch Zusätze, die in manchen Haushalten vielleicht selten bis nie eingesetzt würden, die Küchenmaschine aber teurer machen – beispielsweise ein Nudelvorsatz oder eine Emulgierscheibe. Wer damit nichts anfangen kann, wäre mit einem kleineren Modell vielleicht besser bedient. Auch die Leistung einer Küchenmaschine spielt eine große Rolle: Manche Aufgaben brauchen eine gewisse Power. Was die einzlenen Küchenmaschinen die wir getestet haben erfahren Sie in den Testberichten. Sehr preisgünstige Geräte kneten, pressen Säfte, rühren und schlagen. Wenn die Küchenmaschine hingegen mixen und zerkleinern soll, wird es teurer. Die Multitalente sind auch Fleischwolf und Nudelmacher, darüber hinaus Eiscrusher und sogar ein kleiner Herd.

Die Größe einer Küchenmaschine

Mit der Größe ist das Volumen der Rührschüssel gemeint. Es beginnt mit rund einem Liter, kleinere Geräte sind kaum erhältlich. Auch 1,2 – 1,5 Liter sind gelegentlich anzutreffen, damit kommen ein Single oder ein Paar ganz gut zurecht. Als Faustregel darf möglicherweise gelten:

  • Singels und Paare: bis rund 2,0 Liter
  • Familien mit zwei Kindern: rund 3,0 – 4,0 Liter
  • Großfamilien und Personen, die auf Partys größere Mengen an Salat zubereiten möchten: 5,0 und mehr Liter

Leistung der Küchenmaschine

Wie hoch die Leistung – ablesbar an der Wattzahl – ausfallen soll, hängt entscheidend davon ab, was die Küchenmaschine alles zubereiten soll. Die Leistungen reichen von rund 500 bis rund 1.500 Watt, es gibt auch etwas kleinere und größere (leistungsstärkere) Küchenmaschinen. Es gilt: Einfache Zubereitungen etwa von Smoothies oder Kuchenteig ebenso wie das Mixen von Säften gelingen schon mit einer vergleichsweise niedrigen Leistung. Wer aber Hefeteig kneten oder Getreide mahlen möchte, braucht die entsprechende Power bei seiner Küchenmaschine. Nun gibt es Modelle, die zwar Zubehör wie den Knethaken oder die Getreidemühle mitbringen, aber nur über einen Motor mit vergleichsweise kleiner Leistung verfügen. Das könnte in der Praxis zu Frust führen: Bei großen Mengen bleibt die Küchenmaschine dann stecken oder wird sehr langsam. Apropos Größe: Je größer das Fassungsvermögen der Rührschüssel ausfällt, desto höher muss naturgemäß die Leistung der Küchenmaschine sein.

Küchenmaschine: Welche Rührwerke gibt es?

Ältere und einfache Modelle von Küchenmaschinen verfügen über ein mittiges Standardrührwerk, das einfach in der Mitte der Schüssel rührt. Diese Modelle haben einen Nachteil: Sie schleudern das Rührgut an den Rand, die Maschine muss zwischenzeitlich abgeschaltet, das Rührgut wieder in die Mitte gespachtelt werden. Daher haben sich in jüngerer Zeit zwei Technologien durchgesetzt, welche die meisten Hersteller einsetzen:

  • Planetenrührwerk: Dieses Rührwerk ahmt quasi die Bewegungen der Planeten um die Sonne nach, das Rührwerkzeug bewegt sich kreisförmig am Rand der Schüssel um deren Mittelachse, dabei rotiert es noch um die eigene Achse. Das Rührwerk kann darüber hinaus leicht schräg in der Schüssel rotieren (eine Technik, die Bosch als “Multi Motion Drive” bezeichnet). Damit werden die Ränder besser erreicht.
  • Beim 3D-Rührwerk passiert im Grunde dasselbe, nur dass die Drehachsen von vornherein so schräg zueinander angeordnet sind, dass ein “dreidimensionales” Rühren erfolgt.

In der Praxis erledigen diese Rührwerke das, was die Oma mit der Hand und dem Schneebesen macht: Sie versuchen, jede Stelle in der Rührschüssel aus jedem Winkel zu erreichen.

Welche Funktionen gibt es prinzipiell bei Küchenmaschinen?

Die Maschinen sind als Grundstandard mit einem Rührstab, einem Schneebesen und einem Knethaken ausgestattet. Auch der Durchlaufschnitzler gehört in vielen Fällen zur Grundausstattung. Das sind einlegbare Scheiben, die es ermöglichen, Wurst, Fleisch, Gemüse oder Kartoffeln in Scheiben, Würfel, Stifte (Pommes) oder in dünne Streifen zu schneiden. Viele Küchenmaschinen bringen darüber hinaus einen Mixer für Shakes und leckere Obst-/Gemüsesäfte, Soßen oder Püree mit. Die gelegentlich erwähnte Emulgierscheibe kann eigentlich ansonsten nicht mixbare Flüssigkeiten miteinander durch Emulgieren vermischen, was chemisch-physikalisch ein komplexer Vorgang ist (wir könnten ihn erklären, aber Sie wollen das jetzt nicht wissen) und im Falle der Küchenmaschine zum Beispiel dem Schlagen von süßer Sahne oder von Eischnee dient. Mit einem Nudelvorsatz können sich heimische Köche selbst Nudeln machen. Dazu muss zunächst Nudelteig hergestellt werden, was die meisten Familien bestenfalls aus Spaß mal probieren. Zitruspressen und Entsafter für anderes Obst und Gemüse hingegen sind sehr zu empfehlen, damit bereitet die Küchenmaschine frischen, vitaminreichen Saft zu. Einige Küchenmaschinen können sogar kochen, andere Eis zubereiten. Die Getreidemühle kann ganze Getreidekörner schroten und meist auch Kaffee mahlen.

Material, Zubehör und Reinigung

Küchenmaschinen sind aus Metall oder Kunststoff. Metall gilt als hochwertig, ist aber teurer und auch schwerer. Heutzutage genügen Kunststoffe in den meisten Fällen den Anforderungen. Das Zubehör sind Extras wie ein Fleischwolf, der Eisbereiter, die Getreidemühle, ein Multimixer oder ein Spritzgebäckvorsatz. Diese Zubehörteile sind teilweise sehr günstig (um 10 bis 20 Euro), manchmal kosten sie etwas mehr, was beim Kauf der Küchenmaschine zu beachten wäre, wenn sie in der Grundausstattung sehr günstig erscheint. Auch an die Reinigung sollten die heimischen Köche denken: Gute Küchenmaschinen lassen sich sehr leicht auseinandernehmen, die Teile sind komplett spülmaschinenfest. Weitere Küchenmaschinen finden Sie im Küchenmaschinen Test.

Hersteller von Küchenmaschinen im Test

Premium-Hersteller sind die genannten Unternehmen Bosch, Siemens, Philips, Kenwood und Braun, aber auch von Klarstein und Tristar gibt es brauchbare Küchenmaschinen. Die Küchenmaschinen Tests wurden ihnen präsentiert von www.kuechenmaschine-testsieger.de